Death Valley

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Am vergangenen Wochenende waren Maxi, Hermine, Martin und ich mal (wieder) auf Tour, diesmal im Death Valley National Park. Wir fuhren Freitag früh los, es war Feiertag (Veterans Day). An LA vorbei, kamen wir in der Mojave-Wüste an. Dort fanden wir unglaublich große Wind- und Solarkraftwerke neben dem Freeway. Tausende Windräder und Quadratkilometer von Solarzellen. Bald waren wir im Death Valley angekommen, wo wir gerade noch so einen guten Zeltplatz auf dem Stovepipe Wells Campground fanden.

Wir nutzten das verbleibende Tageslicht, um einen kurzen Ausflug in die nahegelegenen Mesquite Sand Dunes zu machen. Wir ließen unsere Schuhe auf der ersten Düne zurück und wanderten Barfuß durch die bizarre Landschaft. Als es dunkel war, und wir unsere Schuhe wiedergefunden hatten, fuhren wir wieder zum Zeltplatz und zündeten ein Lagerfeuer an.

Dünengrat
Dünengrat
Hermine hat sich über den riesen Sandkasten gefreut
Hermine hat sich über den riesen Sandkasten gefreut

Am nächsten Tag war unser erstes Ziel der Grotto Canyon. Wir parkten das Auto am Rande des ausgetrockneten Bergbachs und wanderten den Flusslauf hinauf. Es war ziemlich warm und wir waren über jede schattige Passage dankbar. Slot Canyons sind ziemlich abwechslungsreich und angenehm zu wandern, weil das Wasser über Jahrmillionen dafür gesorgt hat, dass alle steilen Passagen weggespült wurden. Wo das Wasser blanken Fels frei legt, gibt es glattgewaschene Felsstufen, die manchmal interessante Kletterei bieten, manchmal aber auch umgangen werden müssen.

Auto am Trailhead
Auto am Trailhead
Maxi im Kamin
Maxi im Kamin
Monarch-Schmetterling
Monarch-Schmetterling

Wir kehrten gegen Mittag um, weil wir noch andere Programmpunkte für diesen Tag geplant hatten. Die Reise ging zuerst nach Badwater, dem niedrigsten Punkt in der westlichen Hemisphäre (83 Meter unter dem Meeresspiegel). Dort wanderten wir auf einem fast ausgetrockneten Salzsee, was sich ganz angenehm an den Füßen anfühlte. Hermine hatte sehr viel Spaß beim Buddeln.

Salzkristalle
Salzkristalle
Hermine spielt mit Salz
Hermine spielt mit Salz
Hermine auf dem Salzsee
Hermine auf dem Salzsee
Gruppenfoto
Gruppenfoto

Von Badwater aus fuhren wir weiter zum Devils Golfcourse, wo das Salz eine unebene, bizarre Oberfläche von Erde und scharfkantigen Kristallen geschaffen hat.

Devils Golfcourse
Devils Golfcourse

Weiter ging es zum Artist Drive, einer Panoramastraße durch vielfarbige Badlands. Leider wurde es schon langsam dunkel und wir mussten uns ein bischen beeilen.

Badlands
Badlands
Artists Palette
Artists Palette

Am Zeltplatz angekommen habe ich noch ein paar Nachtfotos gemacht, die Nacht war Sternenklar und es gibt kaum Lichtverschmutzung.

Sternschnuppe (rechts, links ist ein Flugzeug)
Sternschnuppe (rechts, links ist ein Flugzeug)
Lagerfeuer, Hermine schläft auf Maxis Arm
Lagerfeuer, Hermine schläft auf Maxis Arm
Zelte in der Nacht
Zelte in der Nacht

Am nächsten Tag wollten wir nochmal einen Canyon durchwandern, weil uns der Grotto Canyon so gut gefallen hatte. Das Ziel war diesmal der Mosaic Canyon. Er stellte sich als anders, aber genauso schön heraus. Die fehlenden Klettereinlagen kompensierten wir durch Bouldern an den Seitenwänden.

Bouldern
Bouldern
Offener Teil des Canyons
Offener Teil des Canyons
Maxi klettert
Maxi klettert
Glattgewaschener Fels
Glattgewaschener Fels

Danach mussten wir auch schon unsere Heimreise antreten, auf der wir noch mit einem spektakulären Sonnenuntergang, gutem Mexikanischen essen und am Ende mit einer warmen Dusche belohnt wurden (drei Tage Wüstenstaub färbten das Wasser eine ganze Weile ...)

Sonnenuntergang in einer Kleinstadt in der Mojave-Wüste
Sonnenuntergang in einer Kleinstadt in der Mojave-Wüste

Santa Monica und Yosemite

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Seit dem letzten Post ist einiges passiert. Mein Kumpel und ehemaliger Kollege Sean war uns nämlich besuchen. Sean war zuerst ein paar Tage bei seinem Kumpel Ryan in LA verbracht. Das haben wir genutzt um am Sonntag nach Santa Monica zu fahren und uns den berühmten Strand und Pier anzusehen und ein paar Wellen zu surfen.

Es gibt wieder keine Beweisfotos vom Surfen. Mit dem Surfen ist es nämlich so eine Sache :). Entgegen den Vorstellungen die man davon hat, besteht es zu großen Teilen aus Auf-dem-Surfbrett sitzen und auf die nächste gute Welle warten. Wenn die dann da ist, muss man sie auch noch erwischen, wozu man am richtigen Ort und zur richtigen Zeit lospaddeln muss. Ist man zu weit draußen auf dem Meer, dann sind die Wellen nicht steil genug. Ist man zu weit am Ufer, dann brechen die selteneren großen Wellen über einem zusammen, man wird durchs Wasser gewirbelt und muss wieder von vorne anfangen. Die ganze Prozedur macht dem Surfer trotzdem Spaß, ist aber für Zuschauer ziemlich langweilig. Deswegen hatte Maxi auch noch keine Lust, eine halbe Stunde mit der Kamera zu warten bis ich wirklich mal eine Welle erwische. Eventuell wird das ja mit zunehmendem Können etwas besser und es gibt auch mal Bilder.

Auto mit Surfbrett
Auto mit Surfbrett
Santa Monica Pier
Santa Monica Pier
Sean und Maxi beim Baden
Sean und Maxi beim Baden
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Die Arbeitswoche darauf war relativ kurz, weil ich ab Mittwoch schon drei Tage Urlaub genommen habe, um mit Hermine, Maxi, Sean und Martin (der als Praktikant zur gleichen Zeit wie ich hier angefangen hat zu arbeiten und mit dem wir uns angefreundet haben) in den Yosemite Nationalpark zu fahren.

Wir sind am Dienstag relativ spät losgefahren und haben uns an der Parkgrenze ein Motelzimmer genommen. Am Mittwoch ging es dann in den Park hinein und wir hatten das Glück, einen Platz auf dem Wawowa-Campingplatz zu erwischen. Die Campingplätze sind relativ primitiv, aber dafür kann man Lagerfeuer machen und es gibt Aufbewahrungscontainer, um seine Lebensmittel vor den Bären zu schützen.

Wir waren zwei Tage wandern und zwei Tage Genussklettern. Der glatte Granit ist ganz schön gewöhnungsbedürftig.

Wawowa Campground
Wawowa Campground
Wawowa Campground (2)
Wawowa Campground (2)
Martin, Hermine, Maxi, Sean (vlnr)
Martin, Hermine, Maxi, Sean (vlnr)
Yosemite Valley vom Tunnel View
Yosemite Valley vom Tunnel View
Das Valley war früher Sumpfgebiet
Das Valley war früher Sumpfgebiet
Sonne hinter Bäumen
Sonne hinter Bäumen
Sequoias sind ganz schön groß
Sequoias sind ganz schön groß
Half Dome Gipfel
Half Dome Gipfel
Hermine am Glacier Point
Hermine am Glacier Point
Half Dome im Sonnenuntergang
Half Dome im Sonnenuntergang
Beim Baden im Merced River
Beim Baden im Merced River

Die ersten zwei Wochen

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Die ersten zwei Wochen sind um und wal soll ich sagen - es ist eine Menge passiert. Wir mussten einige Formalien klären, und Jupp hatte relativ wenig Zeit, weil eigentlich jeden Tag irgendwelche Termine anstanden. Aber wir haben auch einiges von der Gegend erkunden können und fühlen uns langsam zu Hause. Ein paar Highlights:

  • Jupp hat seine erste Welle gesurfed
  • wir waren beim Autokauf erfolgreich und haben einen riesen SUV erwischt :)
  • Jupps hat eine coole Laufstrecke am Strand, die nur bei Ebbe funktioniert
  • wir haben uns Downtown Santa Barbara und die alte spanische Mission angeschaut
  • es gibt Kolibris auf unserer Terrasse
  • Hermine hat einen Kindergartenplatz in einer ganz tollen Kita
  • Jupp hat die Fahrprüfung bestanden
  • und noch viel mehr

Die nächste Woche wird auch interessant, weil Sean zu besuch kommt und wir in den Yosemite Nationalpark zum klettern und wandern fahren.

Downtown Santa Barabara hat viele Palmen und spanische Architektur
Downtown Santa Barabara hat viele Palmen und spanische Architektur
Großer Ikea-Einkauf
Großer Ikea-Einkauf
Hermine und ich am Strand
Hermine und ich am Strand
Hermine baut ein Feuerwehrhaus aus Holz
Hermine baut ein Feuerwehrhaus aus Holz
El Captain State Beach
El Captain State Beach
Gemüseabteilung im Supermarkt
Gemüseabteilung im Supermarkt
Hafen von Santa Barbara
Hafen von Santa Barbara
2003 Ford Expedition
2003 Ford Expedition
Maxi fährt den Truck :)
Maxi fährt den Truck :)
Maxi und Hermine beim Strandwandern
Maxi und Hermine beim Strandwandern
Alte spanische Mission von 1786
Alte spanische Mission von 1786
Kreuzgang im Kloster
Kreuzgang im Kloster
Klosterfriedhof
Klosterfriedhof
Klosterkirche
Klosterkirche

The Great Californian Adventure

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Auf unserem Blog hat seit einer Weile keinen Eintrag mehr gegeben, das wird jetzt wieder besser. Der Grund dafür ist, dass Maxi, Hermine und ich für eine Weile nach Kalifornien ziehen, genauer nach Santa Barabara.

Ich bin gestern mit dem Flugzeug in LA angekommen und sitze in einem Motel in Ventura, eine schöne Stadt auf der Hälfte zwischen LA und Santa Barabara. Gestern Abend bin ich - um mir nach dem langen Flug und der anschließenden Fahrt die Beine zu verteten - ein bischen am Strand langspaziert, habe ein Paar Tacos gegessen, ein Bier getrunken und bin danach in einen komaähnlichen Schlafzustand gefallen :)

Viel Spaß in den nächsten Monaten mit unseren Berichten!

PS: Maxi wird bestimmt auch mal schreiben

Gepäck am Dresdner Flughafen
Gepäck am Dresdner Flughafen
Kings Canyon und Owens Valley
Kings Canyon und Owens Valley
Malibu Beach
Malibu Beach
Ventura Pier
Ventura Pier

Argentina 2015

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Fotos aus Argentinien

Flamingo
Flamingo
Zoo in Benavidez
Zoo in Benavidez
Palmen und Klara im Zoo in Benavidez
Palmen und Klara im Zoo in Benavidez
Mehr Palmen im Zoo in Benavidez
Mehr Palmen im Zoo in Benavidez
Wrack auf dem Rio Sarimento
Wrack auf dem Rio Sarimento
Hochwasser auf dem Rio Sarimento
Hochwasser auf dem Rio Sarimento
Wrackdetail auf dem Rio Sarimento
Wrackdetail auf dem Rio Sarimento
Downtown Tigre
Downtown Tigre
Auto 1
Auto 1
El Calafate aus der Ferne
El Calafate aus der Ferne
Ufer des Lago Argentino
Ufer des Lago Argentino
Garage
Garage
Fallendes Stück Eis am Perito Merino-Gletscher
Fallendes Stück Eis am Perito Merino-Gletscher
Perito Moreno-Gletscher
Perito Moreno-Gletscher
Touristen am Perito Moreno-Gletscher
Touristen am Perito Moreno-Gletscher
Touristen am Perito Moreno-Gletscher 2
Touristen am Perito Moreno-Gletscher 2
Eisberg im Lago Argentino
Eisberg im Lago Argentino
Seltsamer Felsen
Seltsamer Felsen
Eisfront des Perito Moreno-Gletscher
Eisfront des Perito Moreno-Gletscher
Panorama des Perito Moreno-Gletschers
Panorama des Perito Moreno-Gletschers
Abbruchkante des Perito Moreno-Gletschers
Abbruchkante des Perito Moreno-Gletschers
El Calafate von oben
El Calafate von oben
Bach in El Calafate
Bach in El Calafate
Trail Running in El Calafate
Trail Running in El Calafate
Straße nach El Chalten mit Fitz Roy und Cerro Torre
Straße nach El Chalten mit Fitz Roy und Cerro Torre
Rio de las Vueltas
Rio de las Vueltas
Mirador de Fitz Roy
Mirador de Fitz Roy
Fitz Roy-Massiv
Fitz Roy-Massiv
Gipfel des Fitz Roy
Gipfel des Fitz Roy
Cerro Torre 1
Cerro Torre 1
Cerro Torre 2
Cerro Torre 2
Wanderschuhe
Wanderschuhe
El Chalten
El Chalten
Bife de Chorizo (Rumsteak)
Bife de Chorizo (Rumsteak)
Laguna de los Tres 1
Laguna de los Tres 1
Laguna de los Tres 2
Laguna de los Tres 2
Graciar Piedras Blancas
Graciar Piedras Blancas
Ast
Ast
Verdorrter Wald
Verdorrter Wald
Cerro Torre Gipfel
Cerro Torre Gipfel
Laguna Torre
Laguna Torre
Glaciar Grande 1
Glaciar Grande 1
Glaciar Grande 2
Glaciar Grande 2
Glaciar Grande 3
Glaciar Grande 3
Glaciar Grande 4
Glaciar Grande 4
Adela Massif 1
Adela Massif 1
Adela Massif 2
Adela Massif 2
Adela Massif 3
Adela Massif 3
Cerro Torre Gipfel 2
Cerro Torre Gipfel 2
Restaurant in El Calafate
Restaurant in El Calafate
Auto 2
Auto 2
Seen von Bariloche
Seen von Bariloche
Gipfelpanorama Cerro Lopez
Gipfelpanorama Cerro Lopez
Abstieg vom Cerro Lopez
Abstieg vom Cerro Lopez
Lago Nahuel Huapi
Lago Nahuel Huapi
Berlina-Brauerei
Berlina-Brauerei
Agulia Principal
Agulia Principal
Petit Insula Hotel
Petit Insula Hotel
Milchstraße
Milchstraße
Petit Insula Hotel nachts
Petit Insula Hotel nachts
Parque National Nahuel Huapi
Parque National Nahuel Huapi
Zopf
Zopf
Tevas
Tevas
Wald
Wald
Lago Guiterrez
Lago Guiterrez
Lago Mascardi
Lago Mascardi
Hermine ist wach
Hermine ist wach
Hermine schläft :)
Hermine schläft :)
Bariloche aus dem Flugzeug
Bariloche aus dem Flugzeug
Gewitter auf dem Rio de la Plata 1
Gewitter auf dem Rio de la Plata 1
Gewitter auf dem Rio de la Plata 2
Gewitter auf dem Rio de la Plata 2
Restaurant Lo de Jesus in Buenos Aires
Restaurant Lo de Jesus in Buenos Aires
Bemalte Brücke
Bemalte Brücke
Auto 3
Auto 3
Balkon auf der Avenida de Mayo
Balkon auf der Avenida de Mayo
Avenida de Mayo
Avenida de Mayo
Casa Rosada
Casa Rosada
Puerto Madero
Puerto Madero
Auto 4
Auto 4

Eisklettern am Lake Superior

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Hier der zweite Teil der Bilder vom Ausflug nach Minnesota und Kanada. Wir waren weitere zwei erweiterte Wochenenden am Lake Superior unterwegs. Ich war beim Klettern ziemlich eingespannt, deswegen danke an Nick für die Kletterfotos, auf denen ich zur Abwechslung auch mal selber drauf bin :)

Erstes Wochenende

Wohnzimmer von Bens Cabin
Wohnzimmer von Bens Cabin
Sonnenaufgang vom Strand aus 1
Sonnenaufgang vom Strand aus 1
Sonnenaufgang vom Strand aus 2
Sonnenaufgang vom Strand aus 2
Sonnenaufgang vom Strand aus 3
Sonnenaufgang vom Strand aus 3
Sonnenaufgang vom Strand aus 4
Sonnenaufgang vom Strand aus 4
Sonnenaufgang vom Strand aus 5
Sonnenaufgang vom Strand aus 5
Bens Cabin vom Strand gesehen
Bens Cabin vom Strand gesehen
Der Strand selber
Der Strand selber

Zweites Wochenende

Vor der ersten Seillänge von 'Alpine Outing'
Vor der ersten Seillänge von 'Alpine Outing'
Blick vom Einstieg auf die Donnerbucht, im Hintergrund der schlafende Riese
Blick vom Einstieg auf die Donnerbucht, im Hintergrund der schlafende Riese
Auf dem Weg zum Zeltplatz auf dem See
Auf dem Weg zum Zeltplatz auf dem See
Erste Seillänge von 'Ice Stud'
Erste Seillänge von 'Ice Stud'
Zweite Seillänge von 'Ice Stud'
Zweite Seillänge von 'Ice Stud'
Mat im Zelt
Mat im Zelt
Unsere Zelte nach dem Schneesturm
Unsere Zelte nach dem Schneesturm
Späte Rückkehr ins Zelt am Sonntag
Späte Rückkehr ins Zelt am Sonntag
Beim Abseilen über einer Mixed-Route am Manitou River
Beim Abseilen über einer Mixed-Route am Manitou River
Klettern am Manitou River
Klettern am Manitou River
Eisbouldern am Manitou River
Eisbouldern am Manitou River
Lake Superiors Küste von Nicks Cabin aus
Lake Superiors Küste von Nicks Cabin aus
Blick auf Lake Superior von der Veranda
Blick auf Lake Superior von der Veranda
Esstisch
Esstisch
Noch mehr Küste
Noch mehr Küste

Lake Superior Wochenende

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Ein paar Eindrücke aus den letzten Tagen.

Neues Rathaus München
Neues Rathaus München
Superior HDR (1)
Superior HDR (1)
Superior HDR (2)
Superior HDR (2)
Eis am Ufer (1)
Eis am Ufer (1)
Eis am Ufer (2)
Eis am Ufer (2)
Eisbouldern am Lake Superior
Eisbouldern am Lake Superior
Blick auf den teilweise zugefrorenen See aus dem Flugzeug
Blick auf den teilweise zugefrorenen See aus dem Flugzeug
Saint Paul (vorne) und Minneapolis (hinten)
Saint Paul (vorne) und Minneapolis (hinten)

Mont Blanc Fotonachlese

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Hennig hat mir noch ein paar Fotos von der Tour in den französischen Alpen geschickt und mir freundlicherweise erlaubt, sie hier zu veröffentlichen. Das hat auch den Vorteil, dass ich öfter einmal auf einem Foto drauf bin, als das normalerweise der Fall ist.

Am Cosmiques-Grat
Am Cosmiques-Grat
Tacul-NW-Flanke
Tacul-NW-Flanke
Die ersten, einfachen Seillängen über dem Bergschrund am Capucin
Die ersten, einfachen Seillängen über dem Bergschrund am Capucin
Erste schwierige Stellen auf der Schweizerführe
Erste schwierige Stellen auf der Schweizerführe
Schweizerführe
Schweizerführe
Schweizerführe 2
Schweizerführe 2
Schweizerführe 3
Schweizerführe 3
Abseilen vom Grand Capucin
Abseilen vom Grand Capucin
Abseilen vom Grand Capucin 2
Abseilen vom Grand Capucin 2

Mont Blanc

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Ich bin gerade zurück aus Chamonix, wo ich mit Henning eine Woche bergsteigen war. Wir haben zwar nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben, aber das war bei so ambitionierten Plänen auch nicht zu erwarten gewesen. Ich bin immer noch ganz begeistert von den Eindrücken.

Hier eine Liste der Touren:

Samstag: Cosmiques-Grat, AD, IV+, 350m

Eine schöne Eingehtour direkt von der Cosmiques-Hütte aus. Der Fels ist gut, wird aber wegen der kombinierten Passagen meist mit Steigeisen geklettert. Die Schlüsselstelle ist kurz, für den Schwierigkeitsgrad aber schon ein bischen schwer und ausgesetzt, jedoch gut abzusichern. Die Wackelige Leiter in die Seilbahnstation der Aiguille du Midi am Ende war auch nochmal aufregend.

Henning auf dem Cosmiques-Grat
Henning auf dem Cosmiques-Grat

Sonntag: Mont Blanc du Tacul Normalweg, PD

Unsere Akklimatisationstour am nächsten Tag führte uns den ersten Teil des Anstiegs auf den Mont Blanc entlang. Die Nordwestflanke des Mont Blanc du Tacul ist technisch ziemlich einfach, aber wegen der Seracs und lawinengefährdeten Schneehänge sollte man sich nicht unnötig aufhalten. Dazu kamen noch einige Blitze mit sehr kurz darauf folgendendem Donner. Wir drehten um und stiegen wieder ab. Nach 10 Minuten klarte jedoch der Himmel schlagartig auf und wir gingen wieder die Flanke hinauf.

Triangle du Tacul im Abendlicht
Triangle du Tacul im Abendlicht
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

Der eigentliche Gipfel des Tacul ist ein unerwartet steiler Felsaufbau, den wir links umrundend erkletterten, was ziemlich ausgesetzt war. Zurück zur Schulter haben wir dann abgeseilt. Durch die Nähe zur Hütte war die Tour auch nicht so lang und wir hatten noch den Nachmittag, um ein wenig Mittagsschlaf zu halten, denn der Wecker war auf 0:40 gestellt für den nächsten Tag.

Aiguille du Midi aus der NW-Flanke des Mt Blanc du Tacul
Aiguille du Midi aus der NW-Flanke des Mt Blanc du Tacul
Gipfelaufbau des Mt Blanc du Tacul
Gipfelaufbau des Mt Blanc du Tacul

Montag: Mont Blanc Überschreitung, Les très Mont Blancs und Abstieg über die Gouter-Route, PD+

Nach dem Frühstück, oder eher Mitternachtssnack, ging es auf den erstaunlich warmen Gletscher und durch die schon am Vortag erkundete Nordflanke des Tacul. Der Firn war hartgefroren und angenehm zu gehen, meine gute Kondition vom Vortag jedoch irgendwie nicht wiederzufinden. Auf der Schulter des Tacul angekommen, war die erste der 3 Treppenstufen zum Dach Europas geschafft. Nun führte die von den Stirnlampen zahlreicher anderer Aspiranten erleuchtete Spur hinab in den Col du Maudit und über eine weitere Firnflanke und eine 50º Eiswand, in der uns besonders die Bergführer mit gefährlichen Überholmanövern erschütterten, hinauf zum Col du Mont Maudit. Dort kamen uns die auch ersten Sonnenstrahlen entgegen. Es wehte ein starker, eisiger Wind. Am Col du Brenva hatten wir dann einen gigantischen Ausblick auf die umliegende Bergwelt in einem vielfarbigen Sonnenaufgang.

Sonnenaufgang am Col du Brenva 1
Sonnenaufgang am Col du Brenva 1

Sonnenaufgang am Col du Brenva 2
Sonnenaufgang am Col du Brenva 2

Sonnenaufgang am Col du Brenva 3
Sonnenaufgang am Col du Brenva 3

Die letzten 500 Höhenmeter zum Gipfel des Mont Blanc zogen sich dann jedoch schon ganz schön hin. Das gehen am Seil wegen der Gletscherspalten verhinderte, dass jeder sein Tempo gehen konnte. Am Ende zählte ich Schritte und Hyperventiliere bewusst, man merkt die Höhe doch sehr. Damit bin ich genausoschnell wie Henning, der aber ein gleichmäßiges Tempo gehen möchte, zum Glück ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel. Oben angekommen ist schon eine ziemliche Ansammlung von Bergsteigern vom Normalweg anzutreffen, man beglückwünscht sich und macht Fotos.

Kurz vor dem Gipfel
Kurz vor dem Gipfel

Gipfelfoto Mont Blanc, 4810m
Gipfelfoto Mont Blanc, 4810m

Der Abstieg erfolgt auf dem Normalweg, wir gehen den Bosses-Grat herunter, überholen immer wieder andere Seilschaften und weichen entgegenkommenden aus. Es sind auch viele unzureichend ausgerüstete Leute unterwegs, teilweise ohne Steigeisen und Pickel. Wir nehmen noch den flachen Gipfel des Dome du Gouter auf einem kurzen Umweg mit und steigen zur Aiguille du Gouter ab. Dort wird die Gletscherausrüstung am Rucksack befestigt und es geht über einen felsigen Steig hinab. Dies ist der gefährlichste Teil des Anstiegs, denn es muss das Grand Couloir gequert werden, eine berüchtigte, steinschlaggefährdete Rinne. Der Abstieg des Steigs geht auf einem Rücken am Rande der Rinne entlang. Im Couloir ist es ruhig, es ist auch noch vor um 12, wir sind schnell gewesen. Plötzlich ein grollen rechts von uns. Es hagelt Unmengen von Steinen das Couloir hinab, ein kühlschrankgroßer Block verfehlt nur um Haaresbreite eine Gruppe von Leuten, die 100m unter uns riskanterweise gerade Pause gemacht haben. Wir sind ziemlich erschrocken und beschließen zügig durch diese Gefahrenstelle zu gehen. Immer wieder machen wir unter Überhängen in geschützter Lage Pause.

Im Abstieg
Im Abstieg

Durch die eigentliche Rinne sprinten wir halb hindurch und sind ziemlich froh, aus der Gefahrenzone zu sein. Den Rest des Abstiegs können wir uns nun Zeit lassen. Henning verliert noch seinen Eispickel, muss zürück und ich sonne mich und genieße die mitlerweile angenehmen Temperaturen. Wir gehen auf einem steilen Wanderweg hinab zur Zahnradbahn am Nid d'Aigle. Der nächste Tag ist Ruhetag, danach folgen zwei Tage auf dem Zeltplatz mit schlechtem Wetter.

Wohlverdient
Wohlverdient

Samstag: Grand Capucin Schweizerführe, TD-, 6b, A0, 400m

Wir wollen am Freitag zur Torino-Hütte auf der italienischen Seite. Durch technische Probleme der Seilbahn (es hat ziemlich viel geschneit), verzögert sich unsere Anreise und wir wandern zur Akklimatisation durch die umliegende Gletscherlandschaft. Am nächsten Tag ist unser Ziel der berühmte Gand Capuchin, ein schwerer Gipfel, nicht durch seine Höhe, aber durch seine seilen, abweisenden Felswände.

Grand Jorasses, Rochefort-Grat und Dent du Géant schauen aus den Wolken
Grand Jorasses, Rochefort-Grat und Dent du Géant schauen aus den Wolken

Grand Capucin vom Glacier du Géant
Grand Capucin vom Glacier du Géant

Wolken und Eis
Wolken und Eis

Wir wollen die Schweizerführe in der Südwand klettern, den einfachsten Weg auf den Gipfel, im Vorstieg mit 6b in dieser Höhe zu schwer für mich, aber Henning bringt das. Wir steigen über Felsen rechts eines markanten Couloirs ein und gewinnen im einfachen Gelände rasch an Höhe. Die erste Richtige Seillänge beginnt dann schon einmal mit einigen delikaten Zügen im 6a-Bereich. Es sind einige Seilschaften über und unter uns. Der Fels ist einfach nur fantastisch, so schön habe ich noch nie geklettert. Dazu kommt die gigantische Aussicht. Henning versteigt sich einmal, muss an einem Keil ablassen und traversierten. Ich steige die einfachereren Seillängen zwischendurch vor, eine ist 5+ und ziemlich ausgesetzt, die Wand stellt sich immer weiter auf. Die Linie ist weitestgehend logisch und orientiert sich an Rissen und Verschneidungen. Die Schlüsselseillänge ist ein toller Handriss, steil und mit dem Rucksack auf dem Rücken im Nachstieg sehr anstrengend. Ich muss mich zum mühsamen entfernen einiger Klemmkeile ins Seil setzen um beide Hände benutzen zu können. Einen Keil müssen wir trotzdem zurücklassen.

La Chandelle aus der Schweizerführe am Grand Capucin
La Chandelle aus der Schweizerführe am Grand Capucin

Danach folgen zwei technische Seillängen, eine ausgesetzte Querung unter einem Dach. Das ungewohnte technische Klettern macht Spaß, Henning gibt mir reichlich Techniktipps. Wir sind ziemlich langsam, der Sonne erreicht den Fuß des Turms und wir wissen, dass wir uns beeilen müssen. Die letzten Seillängen sind dann aber einfach und genussvoll und mit den letzten Sonnenstrahlen erreiche ich den Gipfel. Es folgt langes Abseilen über die Wand, ich lasse dummerweise mein Abseilgerät fallen und muss mittels HMS weiter abseilen. Die Seile krangeln. Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir den Bergschrund, wo wir unsere Rucksäcke deponiert haben. Erst 23:30 sind wir wieder in der Hütte.

Dent du Géant im Wolkenbett
Dent du Géant im Wolkenbett

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich auf den Dent du Géant klettern, aber wir beschließen diese Aktion sein zu lassen und lieber gemütlich zum Col du Midi zu wandern, um da unsere letzte Nacht im Mont Blanc-Gebiet auf dem Gletscher zeltend zu verbringen. Der Kocher geht noch kaputt, aber Ingenieure wissen sich ja zu helfen... Am nächsten Tag geht es mit der Seilbahn wieder ins Tal und von dort aus nach Hause.

Zelten am Col du Midi
Zelten am Col du Midi
Bergsteiger am Arète de l'Aiguille du Midi
Bergsteiger am Arète de l'Aiguille du Midi

Ein Jahr Sport

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Ein Jahr laufen (und ein paar Fahrradtouren und Schwimmstrecken) in und um Dresden habe ich hier mal auf einer interaktiven Karte zusammengefasst. Je dicker die Strecke gekennzeichnet, destso öfter wurde die Strecke von mir begangen. Der Große Garten, der Elberadweg und das Schmilkaer Gebiet im Elbsandstein sind besonders stark frequentiert worden :)

große Karte

Großer Garten
Großer Garten

Schrammsteine und Affensteine
Schrammsteine und Affensteine

Für alle, die auch so eine Karte von ihren Aktivitäten erstellen wollen, ist hier die Anleitung zu finden, die ich auch benutzt habe.

Zugspitz-Ultratrail

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Am 22. Juni 2013 bin ich erfolgreich den Zugspitz-Ultratrail gelaufen. Das ist ein 100km-Ultramarathon rund um das Wettersteinmassiv mit 5420 Höhenmetern im Aufstieg (und genausovielen im Abstieg). Aufgrund der mehrfachen Nachfragen ist es auch nicht der Zugspitz-Extremberglauf, der in knapp 18km auf den Gipfel der Zugspitze führt.

Beim Lauf hat mich Maxi tatkräftig unterstützt, ist zu den verschiedenen Stationen getrampt und hat mich mit reichlich Motivation versorgt, mir Wechselschuhe gereicht, mich aufgemuntert, mir Essen und Trinken in den Liegestuhl gebracht. Voll lieb quasi.

Das Gelände war unerwartet hart, aber am Ende habe ich doch meine (vorsichtig) prognostizierte Zeit von 20h unterboten und war in

19:25:19h

im Ziel, was den 85. Platz in der Altersklasse und den 192. Platz insgesamt bedeutete (bei ~600 Startern, von denen die meisten das schon eine Weile länger machen als ich also gar nicht so schlecht). Anbei sind ein paar Fotos, die ich mit der Kamera im Telefon gemacht habe.

Die landschaftlich schönsten Streckenabschnitte befanden sich leider in den Wolken
Die landschaftlich schönsten Streckenabschnitte befanden sich leider in den Wolken
Schönwetterabschnitte wechselten öfter mit Nebel ab
Schönwetterabschnitte wechselten öfter mit Nebel ab
Aufstieg zum Scharnitzjoch
Aufstieg zum Scharnitzjoch
Der Weg war meist schmal und naturbelassen
Der Weg war meist schmal und naturbelassen
Selbstportrait am Scharnitzjoch
Selbstportrait am Scharnitzjoch
Teilweise waren auch Altschneefelder zu queren, wo ich einige Plätze gutmachen konnte
Teilweise waren auch Altschneefelder zu queren, wo ich einige Plätze gutmachen konnte
Die Wolken brachten teilweise eine düstere und bedrückende Stimmung
Die Wolken brachten teilweise eine düstere und bedrückende Stimmung
Alles in allem ein gelungener Lauf, von dem ich mich nach einem knappen Monat immer noch (trainingsmäßig) erhole. Was lauftechnisch als nächstes kommt? Erstmal der Dresden-Marathon im Oktober!

Klettern in Arco

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Nach dem Zugspitztrail mit seinem durchwachsenen Wetter war uns dann eher nach der Sonne des Südens zumute, deswegen ging es am Sonntag noch an den Gardasee. Nach einem ewigen Umweg über den Reschenpass, den wir wegen des gesperrten Brenners einlegen mussten, kamen wir bei Anbruch der Dämmerung im Schatten der gewaltigen Felswände des Colodris auf dem mir schon von einigen DAV-Bergfahrten bekannten Campingplatz in Arco an.

Die nächste Woche verbrachten wir dann trotz meines anfangs barbarischen Muskelkaters fast ausschließlich mit Klettern von Routen in unterschiedlichsten Schwierigkeiten. Am Samstag vor der Abreise gelang uns dann auch eine Begehung der Via Claudia, einer 450m langen Plattenkletterroute an den sogenannten Sonnenplatten im Schwierigkeitsgrad 5c.

Da man beim Klettern ja entweder sichern muss oder selber klettert, haben wir gar nicht so viele Fotos gemacht, die meisten sind von einem Wandertag mit durchwachsenem Wetter auf den Monte Stivo (2054m). Viel Spaß mit den Fotos!

Nordseite des Gardasees von den Felsen bei Baone
Nordseite des Gardasees von den Felsen bei Baone
Kuhtränke auf dem Weg zum Monte Stivo
Kuhtränke auf dem Weg zum Monte Stivo
Im Nebel hielten mich die Ziegen wohl für den Leitbock, die ganze Herde folgte uns
Im Nebel hielten mich die Ziegen wohl für den Leitbock, die ganze Herde folgte uns
Maxi am Gipfelgrat
Maxi am Gipfelgrat
Wir fanden auf dem Gipfelplateau verblüfft eine Herde wilder Pferde
Wir fanden auf dem Gipfelplateau verblüfft eine Herde wilder Pferde
HDR von Arco und Riva vom Abstieg
HDR von Arco und Riva vom Abstieg
Maxi sichert mich in der Via Claudia
Maxi sichert mich in der Via Claudia
Maxi steigt mutig einen heiklen Quergang auf den glatten Platten nach
Maxi steigt mutig einen heiklen Quergang auf den glatten Platten nach

Elbe-Hochwasser

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Ein paar schaurig schöne Fotos vom Elbe-Hochwasser in Dresden:

Dresdner Dom und Augustusbrücke
Dresdner Dom und Augustusbrücke

Haus am Blauen Wunder
Haus am Blauen Wunder

Elbufer am Weißen Hirsch
Elbufer am Weißen Hirsch

Schillergarten
Schillergarten

Café am Blauen Wunder
Café am Blauen Wunder

BrockenChallenge 2013

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Am Samstag bin ich meinen ersten Ultramarathon erfolgreich gelaufen! Die Veranstaltung hieß BrockenChallenge und ging 80,5km mit knapp 2000 Höhenmetern im Auf- und 1100 Höhenmetern im Abstieg von Göttingen aus durchs Eichsfeld bis in den Harz und schließlich auf den Gipfel des Brocken.

Clemmi, Mama und Papa hatten sich spontan entschieden, mir beizustehen und das Ganze gleich mit einem Kurzurlaub im verschneiten Harz zu nutzen. Ich kann mich gar nicht genug dafür bedanken, es ist schon toll, wenn man zwischendurch aufmunternde Worte und frische Sachen bekommt und dann noch so toll am Ziel empfangen wird!

Bei so guter Unterstützung konnte auch gar nicht so viel schiefgehen und ich bin nach

9:52h

am Brockengipfel ins Ziel eingelaufen.

Das Gelände bestand größtenteils aus Waldwegen und Forststraßen, es waren aber auch ein paar Passagen durch Ortschaften mit Straßenboden dabei.

Die ersten 40km waren nur leicht verschneit, allerdings gings dann mit zunehmender Höhe in immer tiefer zugeschneites Gelände. Es gab da immer mal Passagen (die längste war 10km), wo man gar nicht laufen konnte sondern schon zügiges Gehen durch den knietiefen Schnee (bergauf!) den Puls in die Höhe trieb.

Mama läuft die letzten Meter zum Verpflegungspunkt Barbis (42,5km) mit
Mama läuft die letzten Meter zum Verpflegungspunkt Barbis (42,5km) mit

Die Organisation des Laufs lief reibungslos, es ist echt toll, was die vielen ehrenamtlichen Helfer da auf die Beine stellen. Das Startgeld von 80€ kommt nämlich gänzlich guten Zwecken zugute, die ganze Verpflegung, Unterkunft und die vielen Arbeitsstunden werden von Firmen und Freiwilligen gestemmt.

Nochmal in Barbis
Nochmal in Barbis

Im Endeffekt kam ich dann laut vorläufiger Ergebnisliste auf den 28. Platz (von 184 Startern), ein total gutes Ergebnis, dafür dass das mein erster Ultra war.

Zieleinlauf am Brockengipfel
Zieleinlauf am Brockengipfel

Glücklich, erschöpft, bereift
Glücklich, erschöpft, bereift

Am Gipfel angekommen kam dann auch noch Thomas dazu, der eigentlich die letzten 8km mit mir mitlaufen wollte, was aber wegen einer Kombination aus Stau und meinem doch recht schnellen Vorrankommen leider ins Wasser fiel. Ich hab mich trotzdem voll über die Geste gefreut und hätte nicht schlecht geguckt, wenn ich nichtsahnend meinen Trainingspartner an der Station entdeckt hätte :)

Die tollen Fotos sind übrigens alle von Clemmi gemacht, danke dafür! Außerdem will ich mich nochmal bei allen bedanken, die mich in den letzten Tagen, Wochen und Monaten unterstützt haben. Allen vorran natürlich Mama, Papa und Clemmi dafür dass sie mitgekommen sind letztes Wochenende, Thomas der die ganze Strecke gefahren ist, meine mittwochlichen Trainingspartner (nochmal) Thomas und Jörn und auch Thomas Wiedemuth und Tiemo Arndt, mit denen ich an Wochenenden lange Trainingsläufe gemacht habe. Tiemo ist übrigens auch mitgelaufen und als 6. in für mich unvorstellbaren 8:32h ins Ziel gelaufen - Respekt!

Neujahrsschwimmen in der Elbe

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Wegen Hochwasser verschoben, fand dann am gestrigen Sonntag das 15. Dresdner Neujahrsschwimmen in der Elbe statt. Wolfgang und ich nahmen vorsichtigerweise an der kleineren Strecke über 400m teil, es reichte uns am Ende auch aus :) Danke an Tobi fürs Photographieren.

Winterliche Affensteine

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Gestern war ich mal wieder im verschneiten Elbsandstein wandern, es sind dabei ein paar schöne HDR-Fotos entstanden.

Blick auf den Zschand
Blick auf den Zschand

Winterberg und Lehnsteigtürme
Winterberg und Lehnsteigtürme

Lehnsteigtürme
Lehnsteigtürme

Gruppenfoto
Gruppenfoto

Vereister Lilienstein

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Zu Weihnachten gibt es noch ein paar winterliche Impressionen vom vorletzten Wochenende, wo ich mit einigen Freunden bei ziemlich schottischen Bedingungen auf dem Lilienstein zu einer kleinen Wanderung war. Frohe Weihnachten an alle Leser!

Andere Wanderer auf dem Feld vor dem Lilienstein
Andere Wanderer auf dem Feld vor dem Lilienstein

Vereistes Geländer
Vereistes Geländer

Festung Königstein
Festung Königstein

Dicke Eisschicht über den Bäumen
Dicke Eisschicht über den Bäumen

Festung mit Sonnenuntergang
Festung mit Sonnenuntergang

Winter is comming

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Ich war heute mit Lisa und Anja in den Schrammsteinen wandern, da ist schon ordentlich Winter gewesen!

Bäume voller Schnee
Bäume voller Schnee

Lisa im Wildschützensteig
Lisa im Wildschützensteig

Noch mehr Schnee
Noch mehr Schnee

Schrammsteine als HDR
Schrammsteine als HDR

Sonnenuntergang durch den Wald
Sonnenuntergang durch den Wald

HDR der Lehnsteigtürme mit Winterberg im Hintergrund
HDR der Lehnsteigtürme mit Winterberg im Hintergrund

Marathon

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Heute bin ich meinen ersten Marathon, den Dresden-Marathon gelaufen und habe meine Wunschzeit von 3:30 knapp unterboten, ich war nämlich nach

3:29:14

im Ziel am Ostra-Ufer. Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei allen bedanken, die mich in den letzten Monaten und auch heute unterstützt haben, besonders bei Maxi (Fahrradbegleitung bei fast allen meinen langen Trainingsläufen, Massagen und emotionaler Support), Mama und Papa (ganz toll anfeuern heute, Gepäckaufbewahrung, Bananenservice und das 400g Rib-Eye Steak zur Muskelregeneration, Fotos machen, Massage und alles, was ich vergessen habe), Rebecca und Lisa für die entscheidenden lieben Worte vom benachbarten Fahrrad genau als es am meisten von Nöten war und Thomas und Martin für die Begleitung bei einigen Trainingsläufen (das waren die, die am meisten Spaß gemacht haben!).

Ich habe ziemlich Glück gehabt, dass ich mich bei meinem ersten Marathon so gut eingeschätzt hab, die ersten 40km waren wirklich (den Umständen entsprechend) angenehm und ich habe im zweiten Teil viele Leute überholt, die sich etwas übernommen hatten (oder einfach nur Pech gehabt hatten). Erst bei Kilometer 40 gingen die Energiereserven zu Ende und mein Puls nach oben, sodass die ganze Sache weniger Spaß machte, aber ich denke soetwas gehört eben auch dazu, sich die letzten 10 Minuten auch etwas zu Quälen und die eigenen Grenzen zu erfahren. Ansonsten ist man eben nicht an seinem Limit gelaufen. Der Grat zwischen den beiden Extremen ist natürlich schmal, ich hab ihn trotz meiner mangelnden Erfahrung (der längste Trainingslauf war 34km) wohl ziemlich gut erwischt.

Die Idee, mal einen Marathon zu laufen hatte ich schon eine Weile, aber ich wurde immer wieder von Verletzungen früh im Training zur Aufgabe gezwungen. Dann habe ich dieses Jahr das Laufen in sogenannten Barfußschuhen entdeckt. Die Idee kam von einem Paper von Prof. Daniel E. Lieberman in Nature und besagt, dass unsere Körper schon dafür gemacht sind, ohne viel Polsterung zu laufen, und dass Untersuchungen gezeigt haben, dass die meisten modernen Laufschuhe das Risiko für Verletzungen dramatisch steigern statt es zu verringern. Den vielen Erfolgsstories von Leuten, die es Probiert haben, in minimalistischen Schuhen zu laufen, kann jetzt jedenfalls eine hinzugefügt werden - meine :)

Im Großen Garten nach ca 10km
Im Großen Garten nach ca 10km

Nochmal Großer Garten
Nochmal Großer Garten

Nicht mehr ganz so frisch nach 34km :)
Nicht mehr ganz so frisch nach 34km :)

Statistiken über mein Training:

Beginn 7. Mai 2012 (24 Wochen)
Anzahl der Trainingsläufe 52
Gelaufene Distanz 726,6km
Durchschnittliche Lauflänge 13,7km
Dauer der Läufe 63:40:40
Verbrannte Kalorien 55934
Meiste Kilometer pro Woche 82,7 km Woche vom 24. September
Anzahl Laufen pro Woche fast immer 3
Benutzte Schuhe Vibram Five Fingers Komodo Sport Barfußschuh